Dienstag, 20. Oktober 2026

Wanderer am Weltenrand

 Nach der bekannten Graphik Flammarion. Der Wanderer am Weltenrand, der über den Abgrund schaut. Er muß nur an der Plane des Himmelszeltes ziehen, dann eröffnen sich ihm neue Welten in den Weiten der Sphären. Man stellte sich den Weltraum ja zeitweise als Kugelschalen vor, auf denen die Planeten kreisen. Dieser Holzstich ist vermutlich als Scherzbild auf das alte Weltbild entstanden, wonach der Himmel eine Art Himmelszelt darstellt und der neugierige Wanderer, endlich am Ziel angekommen, findet eine Lücke zwischen Himmelszelt und der Erde und da sieht er was dahinter ist. Das wirkliche Universum. Das Bild wurde in der Folgezeit vielfach nachgedruckt und populär.
„Der Holzstich erschien erstmals 1888 als Illustration in dem Unterkapitel La forme du ciel („Die Form des Himmels“) des populärwissenschaftlichen Bandes L’atmosphère. Météorologie populaire („Die Atmosphäre. Populäre Meteorologie“) des französischen Autors, Astronomen und Präsidenten der 1887 von ihm gegründeten Société astronomique de France Camille Flammarion.“
Aus Wikipedia
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Und das lass ich mir mal von Gemini in ein fotoreales Bild umwandeln. Die Sphären dahinter sollen die gängigen KI-Programme darstellen. Könnt ja sein, das die uns vertraute Welt nur eine Täuschung ist und dahinter zeigt uns die KI wie es wirklich ausschaut. Dieser Ansicht waren schon die alten Griechen (siehe Platons Höhlengleichnis) und die Wissenschaft hat es dahingehend bestätigt, daß wir nur ein eingeschränktes Bild von der Realität haben. Erst die Technik erweiterte unser Spektrum und zeigte, daß es jenseits des sichtbaren Lichts noch einiges gibt, was wir sonst nicht sehen können. Weitere Geräte wie Mikroskop zeigten uns die Welt, die unserem freien Auge nicht sichtbar ist. Oder das die uns so vertraute feste Welt, zum größten Teil aus leeren Raum besteht, wobei der Raum alles andere als leer ist. Was freilich nichts dran ändert, daß wir unsere vertraute Welt nicht verlassen können. Dies lässt sich scherzhaft so beschreiben. Auch wenn ich weiß, daß dieser Betonpfeiler zum größten Teil aus leerem Raum besteht, wenn ich mit dem Kopp dagegen knall, wird es trotzdem schmerzhaft. Und auch wenn ich weiß, es sind nur elektrische Signale in den Nervenbahnen, davon wird der Schmerz nicht weniger. Folglich unterlassen wir zumeist derartige Experimente, um dies zu beweisen. Harte Strahlung durchdringt zwar feste Stoffe, als wären sie aus Glas, was nicht heißt, daß wir das nachmachen sollten. Meist gibt’s doch nur Beulen. 
Doch wie schaut sie wirklich aus, die Realität? Da stellt sich die Frage, was das sein soll. Wie die Realität aussieht, die wir wahrnehmen können, wissen wir. Glauben wir zu wissen. Müssen wir ja. Denn anders könnten wir schlecht in ihr leben. Schon auf dem Mond haben wir eine andere Realität, obwohl die gleichen Gesetze gelten. Die Schwerkraft ist geringer, man braucht einen geschlossenen Anzug mit Luftversorgung und der Tag dauert zwei Wochen. Trotzdem ein ungastlicher Ort. 
Die Sterne der Milchstraße sind zu weit um sie zu besuchen, aber wenigstens wüßten wir in welche Richtung wir fliegen müssten. Wie sieht es mit weiteren Universen aus, die es geben soll? Wie kommt man da hin, vorausgesetzt es gibt sie. Anhalterleser wissen es. Man muß eine Rakete im neunziggrad Winkel zur Realität abfeuern, dann könnte man es dieser Bande da drüben mal endlich heimzahlen. 
Solange wir das nicht können, sind derartige Reisen Utopie und wir bleiben erstmal in dem uns vertrauten Universum. Da weiß man wenigstens, was man hat. 
Wo aber ist der Weltenrand? Was für ne Frage. Auf einer Flachwelt ist die Richtung unbedeutend. So wie man auf einer Erde in Kugelform, von jedem Punkt aus nach Norden fliegen kann, um den Nordpol zu erreichen, wäre auf einer Flacherde jede Richtung zielführend. Man würde irgendwann den Rand der Welt erreichen. Ja und genau das hat unser Wanderer getan und an dieser Plane gezogen. Na schau dir das mal an. Da scheint die KI zu Hause, da bildet sie Strukturen, tobt durch den Kosmos und lässt es sich gutgehen. 
Na, zufrieden? War’s das was du erwartet hast? Die Ki, die aus Zahlen und hellen Punkten unsere Welt nachbildet. Wau, was n Anblick. ;-)))) 
Doch den muß unser Wanderer nicht alleine genießen, seine Begleiterin gibt ihm Halt. Ja und daß Frankfurt mit seiner Skyline so nah am Weltenrand liegt? Wer hätte das gedacht?  Ja genau, da hätten sie ja gleich mit der S-Bahn bis zu Endstation fahren können. Dann noch etwas die Hügel hoch und schon reißt der Himmel auf und zeigt ihnen wo das wahre Leben tobt.
Klar, der Hund durfte auch mit. Braucht ja auch wieder mal Auslauf. Tia, die Dämmerung am Weltrand ist schon ein Erlebnis. Wenn erst der Himmel, diese optische Täuschung aufreißt, dann sieht man die KI- Programme live und in Farbe. Der Hund ist da eher skeptisch. Sieht nicht aus, als gäb’s da was zu fressen. Gut, man kann’s halt nicht allen recht machen. Jau, das ist doch allemal besser als jedes Kino. Willkommen in der Wirklichkeit. :-))) Und je nachdem wo man den Rand der Welt erreicht, ja das Wasser muß ja auch irgendwo hin. Und so n Wasserfall, der ins Nichts rauscht, wirft schon die Frage auf, wenn das seit Urzeiten so geht, dann dürfte es doch längst kein Wasser mehr auf der Welt geben. Ok, man muß nicht gleich alles verstehen. Wenn man da runtersteigen würde, könnte man irgendwann auf dem Rücken von einem der vier Elefanten ankommen und noch weiter darunter, sieht man den Panzer der Riesenschildkröte Groß-A’Tuin, auf dem die Elefanten stehen. Und die schaufelt durch das Weltall. Nein, das ist keine Verschwörungstheorie, das ist eine religiöse Vorstellung aus Indien.
Doch wie man sieht, da waren schon andere dagewesen und die haben freundlicherweise eine Aussichtsplattform mit Geländer gebaut. Halt für Wanderer, die am Rand Höhenangst bekommen. Sehr fürsorglich. Und Schilder haben sie auch aufgestellt. Weltenrand. Ende der Simulation. Damit auch jeder weiß, wo er ist. Und was macht jetzt der Flachweltler, so am Ziel seiner Träume? Springen? Ne, so mutig ist er doch nicht. Einige Beweisfotos machen, die ihm eh keiner glauben wird? Davon erzählen und für Heiterkeitsausbrüche sorgen? Es ist ein Jammer. Und der Hund kann sich da nur schwer verständlich machen. Wenn, dann wird der mißverstanden und man glaubt, er will nur was zu futtern. Nein, diese Kugelwelt Gläubige sind von Argumenten nicht zu überzeugen. Aber immerhin. Wir waren am Rand gewesen. Wir haben die Wahrheit gesehen. Das sollte reichen. Na fast. Die Frage nach dem Geschlecht der Schildkröte ließ sich nicht klären. So weit kamen wir doch nicht.
Oder  im GTA Style? Etwas Comichaft geraten. Und dann noch im Style der Renaissance von Michelangelo gemalt. Könnte so aussehen. Echt Retro. 
Siehe auch: Ponyflamarion 
 






Und hier als Gifanimation.












Die wahre Realität der Welt liegt jenseits der Phänomene der kosmischen Landkarte.


Farbreduziert kommt es auch eindrucksvoll rüber.