Demonstrationsvorbereitung in der City. Ort Frankfurt City. Autonome, oder was sich aktuell dafür hält bereiten eine Demo vor. Alter 16 bis 22. Daneben steht ein Altautonomer aus den Achtziger. Möglicherweise schon 1980 dabei gewesen. Alter um die 60. Steht ziemlich verloren neben dem Jungvolk. Ist das noch seine Welt?"
Soweit der Prompt zu den Bildern.
Das ist eigentlich mein Thema. Und so setzt Gemini es um. Nein, das bin nicht ich. Könnt ich aber sein, doch ganz so verrottet lauf ich meist nicht rum. Überlass ich den Jungen. Das könnte ich auch so ausdrücken. Schnitte in den Jeans? Bei den jungen Mädchen ist das Mode. In meinem Alter zieht man da eher Aufmerksamkeit von der abfälligen Sorte auf sich. Doch was mich auf diese Idee gebracht hat, war ein echtes Erlebnis. Eine irgendwie autonome Demo in der City. Irgendwas zum Thema. Jedenfalls fast nur junge Leut dabei, die 1980 noch nicht auf der Welt waren, als sich Autonome als schwarzer Block erstmalig der mehr oder weniger geneigten Öffentlichkeit präsentierten. Meist war sie weniger geneigt. Und was bekomm ich zu sehen? Ein älterer Zeitgenosse, mit grauem Haar, der da durchläuft, wenn auch nicht allzu lange verweilt. Da kamen mir so die Gedanken. Was suchst du eigentlich hier? Deine Jugend? Schau dich um. Die könnten alle deine Kinder sein. Glaubst, das ist noch deine Welt? Und ja, er begriff recht schnell, hier passt rein, wie ein Rentner in die Skateranlage. Und bevor er noch zur tragischen Figur wurde, machte er sich ab.
Wie es mal hieß, Autonome sind Jugendliche über dreißig. Witzig nicht? Irgendwann wirst zu alt und passt nicht mehr in diese Welt, die sich auch verändert hat. Schon äußerlich. Doch auch inhaltlich hat sich einigen verändert, nicht immer zum Besseren. Oder so. Was sich da an neuen Ideologien breitmacht, erinnert eher an religiösen Wahn, als an emanzipatorischer Politik. Aber natürlich wird das nicht zur Debatte gestellt. Es wird gepredigt. Über die neuen Geschlechter wird nicht diskutiert. Es wird verkündet und geglaubt. Wer dran zweifelt, gehört nicht zu uns. Refugees sind über jeden Zweifel erhaben, der Islam ohnehin. Wer zweifelt, ist Rassist und gehört nicht in unsere Reihen.
Doch nicht nur neue Spinnereien aus den Staaten machen sich breit. Beim Gazakonflikt sieht man radikale Linke zusammen mit eingewanderten Hamasfans und Moslems demonstrieren. Die Frauen in einem Outfit, so kämen sie im Gaza keine fünfzig Meter weit. Daneben die neuen autoritären Kleingruppen, mit einer aus den siebzigern geretteten ML Ideologie, die manchen Altgedienten an seine Jugendsünden erinnert. Bei diesem Gemisch aus neuen (alten) Antiimperialismus, gepaart mit Antisemitismus und kommunistischer Demokultur wundert man sich schon. Vor allem, wenn daneben Fahnen geschwungen werden, in deren Machtbereich Kommunisten keinen Platz haben. Es erscheint einen weniger wie politischer Protest, eher wie eine Jugendkultur in der bestimmte Zeichen und Symbole der Unterscheidung dienen, wer dazugehört und wer nicht.
Was soll der Altlinke da machen? Das Gespräch suchen? Die würden genau so reagieren, wie er seinerzeit, als er jung war und dachte, wir wissen, wo es langgeht, wir sind die Zukunft und stehen auf der richtigen Seite. Oder soll er ihnen was von Revolutionsromantik erzählen, mit der viele Linke die „Kämpfenden Völker“ idealisierten und dann auf die Nase fielen, weil die gar nicht dran dachten, linke Träume zu erfüllen.
Ja und so steht er da, mit skeptischem Blick und fragt sich, was er hier überhaupt will. Dieser Ritter von der traurigen Gestalt stellt natürlich eher eine Karikatur dar, oder eine Minderheit. Allenfalls am Ersten Mai sind sie noch unter sich und könnten sich gegenseitig agitieren.
Doch es gibt viele von ihnen. Sehr viele sogar. Nur sieht man sie nicht am Rande von Demos der heutigen Junglinken. Was wollten sie da auch? Der radikale linke Durchlauferhitzer war Teil ihrer Jugend, dann wurden sie älter und mußten Geld verdienen. Oder begriffen, in diesen sektenartigen Kleingruppen verschwenden sie nur unwiederbringliche Lebenszeit. Oder, sie konnten dieser eindimensionalen Ideologie, welche die Vielfalt des Lebens auf wenige Widersprüche verkürzen will, immer weniger abgewinnen. Mehrere Hunderttausend sollen in der Siebziger bei diversen ML Sekten aktiv gewesen sein. Oder auch weniger? Schwer rauszufinden. Aber man darf schon fragen, wo sind sie abgeblieben? Einige von ihnen produzierten zeitweilig seltsame Seiten im Netz und ließen die alten Symbole, Parolen und die ML-Theologie wiederaufleben. Von diesen verschwand mit der Zeit ein Großteil wieder, vielfach aus biologischen Gründen. Und wer diese Seiten dann besuchte, bekam statt Hammer und Sichel diverse Spiele und Wetten angeboten. Ein unwürdiges Ende.
Wollt ich jetzt wirklich gemein werden, könnt ich den Jungaktivisten vorhersagen, pass nur auf. Eines Tages stehst auch so da und verstehst die Jugend nicht mehr. Deine alten Parolen, Gebote und Verbote interessieren keinen mehr und selbst bist raus aus dieser Welt.
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| Die Hauptwache ist das nicht. Und eine autonome Jugend gibt es auch nicht, da die Autonomen keine Partei darstellen |
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| Wie sich AI eben das Geschehen so vorstellt. |
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| Kleine Rasterversuche. |





























































