Freitag, 5. Juni 2026

AI Pix

AI, überall hörst die Unkenrufe. Sie wird die Macht übernehmen, sie wird uns umbringen und wird die Menschheit auslöschen. Und was ist jetzt mit der Klimakrise? Sollte die das nicht erledigen? Oder reicht die etwa nicht? Man darf sich erinnern, das Ozonloch war ja voll der Versager. 
Da sollte man sich besser absichern. Klimakrise allein ist etwas unsicher. Zusammen mit der AI schaffen wir das schon. Und wenn nicht? Wenn man an die Apokalyptischen Reiter denkt, dann fehlen noch zwei Plagen. Dann sollte es aber klappen, mit dem Weltuntergang. Ist nicht grad n dicker Brocken aus m All im Anflug? Oder kommen endlich die Aliens? Man kann doch Hollywood nicht die ganze Arbeit mit dem Weltuntergang überlassen.
Und was mach ich hier? Lass mir von der AI Fotos in Farbe erstellen oder einige Ideen in Bilder umsetzen. Schon klar, daß ich die AI damit füttere und ihr die Möglichkeit gebe zu lernen. Vor allem, wenn ich sie auf Fehler hinweise. Ja aber es kostet ja nichts. Glaubst? Nein, natürlich wissen wir es besser. Im Netz bezahlst. Irgendwie bezahlst immer. Mit deinen Daten, mit Klicks. Ob deine oder die anderer User. Aber es sieht freundlicher aus, wenn es scheinbar kostenfrei ist.
Na gut, was soll ich machen? Mich auf n Arsch setzen und trotzig sagen, nein, von mir kriegt ihr nichts. Da müßt ich konsequenterweise gleich aus dem Netz aussteigen. Ob das geht? Dann aber auch keine Zeitung, keine Nachrichten und kein Radio. Oder was glaubst, wo die einen Großteil ihrer Meldungen heutzutage hernehmen? Ne, so einfach kommst nicht davon.
Und dann hört man auch noch, AI verbraucht Energie und die Rechenzentren müssen gekühlt werden. Man kann es an ihren hohen und fetten Türmen sehen. Das wäre doch für gestandenen Linke ein Grund zu sagen, halt, mit mir nicht. Als wenn die paar Linke die auf AI verzichten, in der Statistik auffallen würden. Damit betäuben sie allenfalls ihr Gewissen und können sich auf die Schulter klopfen. Tun die ja auch. Was bin ich doch für ein guter Mensch. 
Es ist die moralische Ebene von Brot für die Welt. Was wollt ihr denn? Ich hab doch gespendet. 
Oder es läuft mal wieder auf zur Schau getragenen Verzicht heraus. Haben Linke den Leuten schon früher versucht vorzumachen. Indem sie lebten wie die vorgebliche Arbeiterklasse und so ihre kleinbürgerlichen Privilegien abbüßten. Man sah sie an und fragte sich, diese unfrohen Gesellen sollen die Botschafter einer freien Gesellschaft sein? Danach waren es die Ökos, die Verzicht predigten. Vor allem der weibliche Teil, der unschuldigen Ton mißhandelte und als Ergebnis die Beleidigung des altehrwürdigen Töpferhandwerks präsentierte.
In ihren Latzhosen und Retrogewänder wirkten sie auch nicht gerade wie die Botschafter der Utopie. 
Und aktuell haben gerade die Klimakids diese Rolle übernommen. Ausgerechnet? Oder. Das hatten wir doch schon. Sie sind mehrheitlich Deutsch und gehen auf höhere Schulen. Und Verzicht predigen sie den Migrantenkids, denen ohnehin der Zugang zur Warenwelt fehlt, die aber sofort zugreifen würden, wenn sie könnten. Das trifft auch für die allseits so geschätzten Migranten zu, die wenn, die unterbezahlten Arbeiten machen und denen niemand was von Verzicht erzählen muß. 
Das sind so die kleinen Widersprüche, die von den Linken zu gerne ignoriert werden. Sie wollen ja die gesamte Menschheit befreien. Darin ähneln sie den Kaderparteien, die ja auch die gesamte Gesellschaft abdecken wollten, obwohl ihnen die Kapazität dazu abgeht, wie das einer mal ausgedrückt hat.
Aber was ist nun mit der AI? Ich könnte ja auch mal etwas vor mich hin spinnen. AI will uns umbringen und hilft uns dabei, indem sie uns zwingt immer größere Rechenzentren zu bauen und immer mehr Wärme zu produzieren. Die Erderwärmung erledigt den Rest. 
Wär doch ne nette Verschwörungstheorie. Glaubst ja selber nicht dran. Muß ich nicht, es würden sich genug Idioten finden, die es glauben.



Influencer, das unbekannte Wesen. Soll s ja geben. Sitzen am Rechner und haben ein improvisiertes Videostudio aufgebaut. So heißt es. Und von da aus machen sie Schleichwerbung im Netz und werden dafür von den entsprechenden Firmen bezahlt. Senden tun sie von einem Strandhotel in Dubai, so das Gerücht und verdienen sich dumm und dämlich. Ist das so? Stellt sich die unterbezahlte Frau an der Ladenkasse so vor. Was wären wir, ohne unsere Träume? 
Ganz so rosig wird’s nicht sein und der Druck dürfte groß sein. Klicks, Klicks und nochmal Klicks. Zugriffszahlen müssen her, oder glaubst wir füttern dich umsonst durch? Was also steht hinter der Fassade der lockeren Sprüche und der zur Schau getragenen guten Laune? Das kann jeder wissen der es wissen will. Doch eben das dürfte es sein. Meist wollen sie es gar nicht wissen, sondern den schönen Schein aufrechterhalten. Es geht auch niemand ins Kino, um das halbe Aufnahmestudio zu sehen. Man will abschalten und akzeptiert, was man geboten bekommt.
Bei der Kundschaft der Influenzer dürfte es nicht anders zugehen. Sie lassen sich überteuertes Zeug mit lächelndem Gesicht präsentieren und dürfen sich einbilden, Teil einer Konsumelite zu sein. Das ist wie in der Werbung, die früher eben so gekennzeichnet war. Heut im Internet verschwimmen mal schnell die Grenzen. Und die Influenzer selbst? Nichts fürchten sie mehr, als den Absturz und daß sie zurück an die Ladenkasse müssen.
Dafür kann man das Thema mit AI auch etwas humorvoller gestalten. Und man kann sogar seine Hauskatzen einspannen und ihnen den Aluhut aufsetzen. Ist ja nicht zuviel verlangt, wenn diese faule Bande auch mal was für’s Katzenfutter arbeiten muß?





Flächengrafik












So sah KI um 1900 aus. ;-)))













Als Model ausgeführt.




Freitag, 29. Mai 2026

AI Pix


Das Internet ist wie ein leeres Blatt. Ohne Inhalt hat man s doch schnell satt.
Netter Spruch. Hab ich mal geschrieben. Doch er stimmt nach wie vor. Nachdem wir mit KI einen Quantensprung vor uns haben wird sich einiges ändern.
Nun kennen sich die User ja aus, sollt man meinen. Spam ist selten geworden, die Leut haben das nicht mehr zur Kenntnis genommen. Die Anzahl der User, die man mit Pyramidenspiele und sonstigen Hype locken konnte, ist unterhalb der Marke gefallen, mit der sich noch ansatzweise was verdienen ließe. Mail und Webseite sind selbstverständlich geworden und genauso selbstverständlich, den ganzen Unsinn nicht ernstzunehmen, der so verzapft wird, um Klickbites zu erzeugen. Die Fotografie ist teils ins Handy ausgewichen und Digibild schon so selbstverständlich, man meint, es war schon immer da. Die bisherige Bildmanipulation für die Kollegen im Büro (was ham mer gelacht /irony end) hat auch irgendwann ausgedient und wurd langweilig, nun muß neuer Stoff her.

Da kommt AI gerade recht, so könnt man meinen. Neue Bilder müssen her. Je irrealer, desto besser. Wie lange das Netz das noch mitmacht? Sehn wir mal. Ganz so weit sind wir noch nicht, noch kann man den Pix ansehen, da stimmt so einiges nicht. Bei vielen Pix kann es nur noch wer mit dem Thema vertraut ist. 

Daraus folgt, das kann man wieder mal sehen. Die Linke wird zum Konservativen und zum Mahner. Sie verweist auf die Bedeutung von Dokument und Wahrheit und weiß, daß sie nur Rückzugsgefechte führt. Wieder mal. Wenn es um Technik geht, dann haben Linke einfach kein Glück und liegen mit ihren Prognosen meist daneben. Was hatten sie Muffe vor der Überwachung, vor 1984, vor Computer überhaupt. Nicht, daß sie nur Unrecht hatten. Vieles ist ja auch eingetroffen. Aber der große Untergang blieb aus. 

„In zwanzig Jahren, sagt man, werden wir fast dreimal soviel an Energie, Waren und Dienstleistungen verbrauchen.
Haben wir diesen Verbrauch nötig? Wünschen wir ihn? Bringt er mehr Entfaltungsmöglichkeiten, ein entspannteres Leben und mehr Brüderlichkeit in unseren Beziehungen mit sich? 
Die Produzenten dieser Güter und Dienstleistungen werden uns die entsprechenden Bedürfnisse gleich serienweise mitliefern. Sie werden für uns neue Arten von Knappheit und Mangel, neuen Luxus und neue Armut erfinden.“
Andre Gorz


Soweit ein heller linker Kopf zum Thema. Eben, wollen wir Rechner? Als sie neu waren und nur was für Spezialisten oder Spinner, was hätte man als Normalverbraucher mit anfangen können? Den Überblick über deine Geldmenge erledigst auch ohne Rechner. Etwas so. Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig. Auch die Werbung konnte nicht überzeugen, nicht das sie nicht alles versucht hätte. Aber den Menschen weiszumachen, sie würden ohne diese dunklen Bildschirme mit grünen Zeichen nicht mehr leben können, das überforderte auch die Werbefritzen.
Das Produkt mußte sich ändern. Farbe mußte rein und Programme, mit denen sich was anfangen ließ, was die Menschen anzog. Der Rechner als Kommunikationsmedium und Nachbildungsmaschine. 
Das reichte noch lange nicht. Erst mit dem Internet gelang dem Rechner der Durchbruch zum Massenmedium. Ein Medium das sich von den althergebrachten durch seine interaktive Nutzung in Echtzeit unterschied. Du fragst die Welt, die Welt antwortet. Ok, nicht gleich die Welt, aber einzelne User, die deine Frage beantworten können. Das war neu und interessant. Wie alles, was neu ist. Doch mit der Zeit wird es Alltag und dann brauchst neuen Stoff. Hier ist der Kunde wie ein Junkie. Neuer härterer Stoff muß her, das alte wirkt nicht mehr. Kapitalismus eben. Der Warenkreislauf muß sich drehen. Und die Linke ist Teil davon, ob es ihr passt oder nicht.
(Eine auch von linken vertretene konservative Haltung ist die, mit Papier hat man was in der Hand. Information auf Papier hat etwas Beständiges. Wie in Stein gemeißelt. Allemal der flüchtigen Elektronik vorzuziehen. Welcher Linke wollt es bestreiten? Und nun haben Konkret und TAZ ihre gedruckten Ausgaben eingestellt und sind nur noch elektronisch verfügbar.)
Mit AI ist es nicht anders. Der Rechner als Gerät das alle Fragen beantworten kann. Als Ersatzperson, wenn s hilft, warum nicht? Niemand der dich anschreit oder sagt, was du für ein ( ……….. ) du bist. 
Zutreffendes bitte einfügen. 
Jedenfalls niemand der dir direkt widerspricht. Halt, nicht der. Die, wenn es sich so besser anhört. Der Mensch erschafft eben gern Illusionen, die irgendwann realer werden, als die Realität. Oder warum gibt es immer noch Religionen? 
Das kann KI besser. Wir erschaffen für dich eine Freundin, die stets zur Stelle ist, immer einen Rat für sich hat und nie mit Tod und Verdammnis oder Feuer und Schwefel drohen würde. So geht Fortschritt.
Doch auch da gibt es Tücken. Damit umzugehen muß man lernen. Denn AI ist auch nicht schlauer als der Mensch. Bereits bei der Bilderstellung, kannst sehen, AI weiß so einiges nicht, was nur der Mensch, der sich auskennt, wissen kann. Oder der dabei war. 
Und was? Wir haben lernen müssen, mit Spammails umzugehen. Wir mußten lernen mit Hoax umzugehen und nicht alles zu glauben, was uns vorgesetzt wird und nicht bei jeder Fehlermeldung die Nerven zu verlieren. Wir haben gelernt, daß am Leitungsende oftmals nur Schwätzer sitzen und daß wir mit den Märchenerzählern und Verschwörungsspinnern nur unsere Zeit verschwenden. 
Bei KI stehen wir zwar noch am Anfang, aber auch das müssen wir lernen. Warum? Weil sie da ist und nicht verschwinden wird. Natürlich wird das auch die Linke tun müssen, weil sie sonst irgendwann recht alt aussehen wird. Moment, tut sie das nicht schon lange?

Schaut euch in die Augen, nicht in die Glotze.
 

Auch so ein Spruch, der linke Befindlichkeit zusammenfasst. Was machen die, die sich nicht in die Augen sehen wollen, weil sie das auch nicht weiterbringt? Oder wenn das bei gestiegenen Alkpegel in der Kneipe nicht ratsam erscheint? Soll’s ja auch geben. Oder weil sie nicht gern angestarrt werden. Kann man ja nicht einfach so verlangen. Was, wenn die Mehrheit lieber in die Glotze schaut? Die widerspricht wenigstens nicht. Und so sieht man die Leute auf den Rechner schauen oder auf den Handyscreen. Was willst machen? Schließlich sahen sich die Menschen beim Sprechen zwangsläufig in die Augen. Nachdem die Schrift erfunden war, sahen sie auf das Blatt oder die Tafel, wie auch immer. Jedenfalls mußten sie sich nicht mehr beim Sprechen ansehen. Und heute ist es eben der elektronische Bildschirm.
Linke wissen was zu tun ist. Verbieten, erziehen. Zumindest da wo es geht. Bei den Kids. Den Erwachsenen kann man s ja schlecht verbieten. Doch welche Alternative bieten sie an? Genau das ist es. Sie haben keine. Witzig nicht? Ausgerechnet eine Linke, die seit Jahrzehnten die menschliche Kommunikation zu zerstören versucht, meckert rum, wenn sich die Leute nach Alternativen umschauen. 
Das lässt sich nachweisen. Erfahrungen liegen ja nun lange genug vor. 
Die Provider bieten auf ihrem Portal eine Mischung von Politik bis Unterhaltung und reinen Unsinn. Für jeden was dabei, für jede Stimmungslage. Das kann man kritisieren, doch sie wollen eben den User ködern. Sie müssen ja Geld verdienen. 
Schau dir die linken Webauftritte an, der Gegensatz könnte nicht größer sein. Linke Webportale glänzen durch thematische wie grafische Langeweile. Irgendwie immer der gleiche Kram. Aufrufe, moralische Appelle, Warnungen. Man kennt das schon. Und wie das Internet unter ihrer Kontrolle aussehen würde, man kann es sich vorstellen. Schau dir Indymedia an.
Warum tun sich Linke so schwer damit, auch mal Humorvolles oder einfach nur Unfug zur Unterhaltung zu bringen? Eben das, was nicht direkt zur Revolution führt. Über die Antwort muß man nicht lange nachdenken. Das linke Medium ist ein begrenzter Raum. War es früher die Seitenzahl, ist es heute die Aufmerksamkeit. Und dieser begrenzte Raum muß mit ernstem und wichtigen Infos gefüllt werden. Vom Leser haben sie das Bild, eines Users mit Nürnberger Trichter auf dem Kopf. Man muß soviel wie nur möglich an linken Ideen reinstopfen. Das erinnert uns woran? Genau, eine gewisse Richtung der Pädagogik. Soviel Wissen wie nur geht in die Köpfe stopfen, als hätten sie Angst, die Würmer würden dereinst nicht genug kluge Gedanken finden. 
Als wenn der Erfolg oder Misserfolg linker Politik, vom Wissen der Menschen abhängen würde. 
Und nun zur AI. Auf ins Gefecht. Die Linken werden den Leuten die AI solange madig machen, bis ihnen keiner mehr zuhört. Und am Ende verwenden sie dann selbst AI. Nicht schwer, das vorherzusagen. Wollt’s nur gesagt haben.
 
















Warum dauernd nur Mädchenpix? Ja warum wohl? Warum nicht wie im Netz üblich, die muskelbepakten Typen? Langweilig und meist frustrierend, da diese Zeiten für mich Geschichte sind. Ja, hat ich auch mal. Aber keine Gym, wie man heute sagt. Einfach nur von der Arbeit am Schraubstock.  
Doch es geht auch mal anders. Alte abgeschabte Passfotos lassen sich mit AI aufbessern oderauch  in Stahlstich umwandeln.








Was hab ich schon wieder mit diesen alten Schrott? Wozu diese alten Maschinen aus dem letzten Jahrhundert? Wer auf sowas steht, warum auch immer, braucht einen großen Hobbykeller oder eigene Lagerräume. Selbst Technikmuseen kommen an ihre Grenze, wenn sie eine Karusselldrehmaschine vor dem Schmelzofen gerettet haben und sich fragen, wohin damit? Wo kann man sie aufbauen? Dann muß sie noch gereinigt werden, das Öl und sonstige Schmierstoffe müssen raus. Bis man sie im Ausstellungsbereiten Zustand hat, das macht Arbeit. Oder man baut sie im Modell nach. Oft der einzige Weg. Denn ein originaler Neubau wär kaum zu bezahlen. Und find mal n Betrieb, der das noch kann.
Doch AI machts möglich. Als virtuelle Bilder lassen sich die Maschinen in der Werkstatt darstellen, als hätte man sie mit der frühen Technik der Farbfotografie abgelichtet. Freilich kann man sie auch als Ausstellungsstück darstellen. So im Technikmuseum, da sehen sie eher nach Monumente aus, als nach Werkzeugmaschinen, mit denen mal ganz nüchtern gearbeitet wurde.







Aus der Frühzeit der Drehmaschinen.


Wie im Technikmuseum.











Ausstellungsstück


Hier mußte ich korrigeirend eingreifen. Der Kasten aus Holz? Da hätte der mann in der Werkstatt nicht viel Freude dran.