Donnerstag, 2. April 2026

Sprachgewandt.

"Am 6. März äußert sich auch der Parteivorstand der Linkspartei zum Krieg gegen den Iran unter dem Titel: „Für Frieden, Freiheit, Demokratie und Völkerrecht – stoppt den Krieg im Iran!“

Die gute Nachricht: Der Text ist besser – man könnte sogar sagen deutlich besser – als andere Stellungnahmen der Parteispitze um Jan van Aken und Ines Schwerdtner. So erklärte van Aken am 28. Februar unter dem Titel „Iran: Kein Krieg als Ersatz für Diplomatie“, dass „internationaler politischer Druck auf die Machthaber:innen, gezielte Sanktionen gegen die Eliten“ als „diplomatische Antwort“ notwendig wären. Hauptziel müsse es schließlich sein, den Bau einer iranischen Atombombe zu verhindern – und das ginge mit internationalen Kontrolleur:innen vor Ort viel besser als mit einem Abbruch von Verhandlungen. Imperialismus – ja, aber bitte im Rahmen des Völkerrechts, so das Credo des Parteivorsitzenden."

Trotzkistenseite mit Gendersprache. Und wie lachhaft das wird, sieht man am Thema. Machthaber:innen? Im Iran? Welche Macht haben bei denen die Frauen? Riskieren ihr Leben, wenn sie zuviel Haar zeigen. Ansonsten sind Frauen im islamistischen Iran seit Jahrzehnten von jeder Macht weit entfernt und was den aktuellen Konflikt angeht, dürften sie die Allerletzten sein, die was zu entscheiden hätten.