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„Mann in den 60ern im Trainingsanzug. Umfeld, Dachwohnung dem Bild ‚Der arme Poet‘ von Carl Spitzweg nachempfunden. An den Wänden hängen Poster, die zum Ersten Mai aufrufen, und ein Poster mit dem Inhalt ‚Wählt KPD.‘ Am Boden steht ein geöffnetes Notebook. Ein Regal im Hintergrund ist vollbeladen mit Büchern und Zeitungen. Am Boden liegen Bücher der linken Klassiker wie ‚Das Kapital‘ und ‚Lenin‘. Davor das Buch ‚Gender Studies‘ und eine Schrift mit dem Titel ‚Woke Literaturliste‘. Der Ofen ist nicht in Betrieb. Davor liegt als Anzünder ein Stapel Blätter mit der Aufschrift LGBT. Der Altlinke inmitten des Schriftnachlasses der 70er- und 80er-Jahre versteht die aktuelle Linke nicht mehr. Die alten Leitbilder scheinen nichts mehr zu bedeuten und dieses neumodische Geschlechterzeug erscheint ihm fremdartig. Doch da ist er nicht der Einzige. Genauso fremdartig und bedrohlich müssen seinerzeit viele Uniprofessoren die Studenten empfunden haben. Mittlerweile haben die Generationen gewechselt, und eine neue Generation zieht durchs Land, verbreitet ihre Spinnereien und hält sie für die letzten und absoluten Wahrheiten. Der Altlinke in seiner museal wirkenden Dachkammer fragt sich, ob er nicht selbst museal geworden ist. Doch eine Hoffnung bleibt ihm. Er hat schon zu viele Bewegungen kommen und gehen gesehen, und auch dieser Geschlechterquatsch geht mal vorbei.“ So weit der Prompt. Nun ja, wenn ich Altlinker schreibe, dann rede ich, zugegeben, auch von mir selbst. Trainingsanzug wäre eine Option, müsste ich mir aber erst beschaffen. Und ein Dachzimmer hab ich auch nicht mehr. Zum Glück. Im Sommer machst du da was mit. Dafür ist die Dachkammer dem Vorbild des armen Poeten angemessen. Altlinke in großen Wohnungen? Dem Pack hat’s gefälligst dreckig zu gehen. Dieses dumme Vorurteil, das mir noch von den Rechten vertraut ist: Du kannst dich erst glaubwürdig für eine andere Gesellschaft positionieren, wenn du unter der Brücke schläfst. Sehr witzig. Dann hast du andere Sorgen, als dir um die Gesellschaftsordnung Gedanken zu machen. Daher könnte ich solchen Schwätzern heute noch ….. bringt ja auch nichts. Aber wenigstens den virtuellen Mittelfinger zeigen, um klarzustellen: Euer Geschwätz beeindruckt mich nicht. Wenigstens mein Kopf gehört mir. Doch zurück zum Altlinken. Die wechseln ja mit der Zeit. Als ’68 die Jugend demonstrierte, standen sicher auch Altlinke am Straßenrand, und das waren meist Altkommunisten. Die noch in der KPD waren und das Verbot miterlebten. Zudem hatten so einige noch Erinnerungen an die KPD, Thälmann und die NS-Zeit. Darunter waren sicher viele Altstalinisten mit der versteinerten Ansicht, man hätte noch viel zu wenig Abweichler rausgeschmissen. Aber auch, wenn auch weniger, Altgenossen, die genau diesen dogmatischen Irrsinn miterleben durften. Etwa die sogenannte Bolschewisierung der Partei. Was übersetzt hieß, alle auszuschließen, die noch einen eigenen Gedanken zu äußern wagten. Was die wohl dachten, als sie die Jugend mit roten Fahnen und Leninpostern vorbeiziehen sahen? Wo hätten sie sich äußern können? Wird man wohl nicht mehr erfahren. Und heute? Steht möglicherweise der eine oder andere 68er am Straßenrand und sieht die Klimakids vorbeiziehen. Die Mehrzahl dagegen gehört eher zu den in den 70er- und 80er-Jahren politisch Sozialisierten, wie das fachlich ausgedrückt wird. Nicht wenige mit ML-Erfahrung oder in vergleichbaren Gruppen dabei gewesen. Jedenfalls auch an vieles geglaubt und nicht zu genau hingesehen. Und dann die große Enttäuschung, wenn die Befreier zur neuen herrschenden Klasse mutierten. Wenigstens die Enttäuschung hätte man sich sparen können. Man hätte es wissen können. Die Revolution frisst ihre Kinder. Die Revolution wird fett. Die neue Klasse. So lauteten die Titel. Mittlerweile haben sich einige ein wenig abgekühlt, und wenn sie heute aus Nicaragua hören, es soll keine Wahlen mehr geben, aus dem ehemaligen Helden der Revolution sei ein Diktator geworden, dann löst das nur noch gleichgültiges Schulterzucken aus. Bei mir jedenfalls. Wie viele Umstürze haben gut gemeint angefangen und endeten …… ja, eben. Und schaut sich der Altlinke dann die heutige Politlandschaft der Jugend an, da kommen sicher einigen so Gedanken von der Sorte: „Ich verstehe die Jugend nicht mehr.“ Selbst wenn man damit aufgehört hat, die Welt mit der marxistisch-leninistischen Theologie begreifen zu wollen, dem heutigen Geschlechterzoo können Altgediente wenig abgewinnen. Ebenso wenig dem neuen Antiimperialismus, der wieder mal ein manichäisches Weltbild schaffen will, bei dem die Front zwischen Gut und Böse klar definiert ist. Die heutige Front verläuft zwischen den Rassen (nein, Menschengruppen natürlich ;-))) Mea Culpa) und zwischen dem Westen und seinen Ex-Kolonien. Der alte weiße Mann ist der neue Feind. „Sein Pfeifchen stopft der weise Mann und schaut sich den Unfug von Weitem an.“ In der Tat, heute könnte genau dieser Veteran oder auch die Veteranin von einst sich das ansehen und …? Ja, was wolltest du denen sagen? Würden sie zuhören? Wer so fragt, kennt bereits die Antwort. Wer heute für den Geschlechterzoo, für Gaza oder für woke Spinnereien auf die Straße geht, hat nicht vor, irgendwas zur Diskussion zu stellen; er will predigen. Man muss die anderen aufklären, selbst weiß man ja, was Sache ist. Gemini korrigierter Text. |




































