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Aus Velhagen & Klasing Die Lüneburger Heide













Sonntag, 31. Juli 2022

Sprachunfug

 

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Es gibt keine Entrinnen mehr. Überall dieser Genderkack. Früher reichten Zivilisten. Heut muß alles und jeder seine Extrawurst gebraten haben. Vor allem die Öffentlich Rechtlichen. Die scheißen auf die Mehrheit und vertreten die pädagogische Haltung. Die Minderheit weiß es besser und hat die Aufgabe, die Mehrheit zu erziehen. Und wenn die Mehrheit der Leser bei 'Zivilist*innen' einen Aussetzer bekommt und es beim Lesen nervt. Die Ideologie hat Vorrang.
Mitgedacht ist nicht mitgemeint? Oder umgekehrt? Mitgemeint ist noch lange nicht mitgedacht, so etwa darf man sich die neue Irrlehre vorstellen. Und sie wird von einer Minderheit die sich im Medienbetrieb festgesetzt hat den Menschen aufgedrückt, ob sie wollen oder nicht. Doch die Sprachlenkung funktioniert nicht. Man hört es, wenn die Missionare der Gendersprache reden. Unterschwellig ist der krampfhafte Zwang herauszuhören, mit der die Gedanken korriegiert werden, bevor sie ausgesprochen werden dürfen. Mehr oder weniger, Übung macht bekanntlich den Meister. Halt, die Meister*innen? Es ist ein Trauerspiel.
Eine Sprachrevolution bei der Linke danebenstehen und sich fragen, bin ich zu alt? Haben wir das gewollt? Und wer ist wir? Wer bereits etwas älter ist, könnte sich noch an den Sprachgebrauch der Siebziger Jahre erinnern. Man war Genosse, oder auch nicht. Dann war man Trotzkist, Revisionist, Reformist jedenfalls kein Genosse. Und dann die ganze Akronymensammlung wie RK, ML, MSB, KB, DVD, RM, RF, KVZ, MEW und was noch alles. Wer da erst nachschlagen mußte und wo sollte man das auch (in den gängigen Nachschlagewerken waren diese Kleingruppen nicht erfasst und Internet gab es nicht), gehörte nicht zu den Auserwählten. Die Kenntnis dieser Terminologie war der Eintrittsschlüssel um überhaupt ernst genommen zu werden. Wer da nicht mithalten konnte, wurde indigniert naserümpfend übergangen.
Ist den Beteiligten heute etwas peinlich und meist wollen sie gar nicht mehr dran erinnert werden. Jedenfalls ist der Sprachgebrauch von damals ziemlich in Vergessenheit geraten. Der Mehrheit der heutigen Linksaktivisten bedeutet sie nichts mehr, wenn sie überhaupt davon gehört haben.
Nun genau die, die heute so überzeugt von Gendersprech und Genderideologie sind und gar nicht genug Geschlechter haben können, könnte genau das in einigen Jahren recht peinlich werden. Was hab ich mir dabei gedacht? Wie konnt ich diesen Unfug ernstnehmen? Möcht ich gar nicht mehr drauf angesprochen werden. Hab ich nur mitgemacht, weil ich dazugehören wollte? Ich hatte doch Zweifel, warum hab ich den Mund gehalten?